Job ohne Perspektive
Gesellschaft, Politik, Unbequeme Wahrheiten

Das verlogene System: Warum 50 Jahre lang arbeiten bis zur Rente in einem „sicheren Job“, heutzutage nicht mehr funktioniert

Dieser Beitrag wird mit Sicherheit für den einen oder anderen etwas kontrovers sein, doch ich bin nicht hier, um irgendjemanden zu überreden und genauso wenig bin ich einer dieser Yay-Sayer, der den Leuten immer nur das erzählt, was sie hören wollen. Von solchen Leuten, die einem Honig ums Maul schmieren, während im Hintergrund der Wald niederbrennt, haben wir bereits zu viele. Was wir brauchen, sind Leute, die die volle Wahrheit sagen, so bitter und unbequem diese auch sein mag. Deshalb berichte ich dir heute die bittere Wahrheit über unser ausgelutschtes, verlogenes und ausgedientes System, welches aus meiner Sicht schon lange am Verrotten ist und keine Zukunft mehr hat. Damit meine ich alles, was aktuell die Politik, Wirtschaft und die Gesellschaft betrifft. Ich meine damit die Systeme, die diese Bereiche am Laufen handeln und mittlerweile schon lange stark von Gier, Korruption, Lug und Betrug und vor allem jahrzehntelanger Misswirtschaft zerfressen sind. Ich werde dir im Laufe des Beitrags auch erklären, warum ich das so sehe. Die Fakten sind mittlerweile unausweichlich sichtbar und starren jedem täglich ins Gesicht. Es ist nicht mehr zu übersehen.

Ich werde ein wenig polarisieren und ich werde dich wachrütteln, ob es dir gefällt oder nicht. Ich werde dir hier nur das erzählen, was du hören MUSST, damit du und zahlreiche Schlafschafe da draußen endlich aufwachen, ihren faulen Hintern hochbekommen und endlich damit anfangen in ihrem Leben etwas zu ändern. Dieser Beitrag wird keines dieser üblichen Berichte sein, die dich verblenden, dir eine schöne bunte Traumwelt zu Recht reden, dir irgendwelche verlogenen Ideale aufdrücken und dir deine Realitätsvorstellung schönfärben.

Doch wenn du dich stattdessen lieber dazu entscheidest, weiterhin fleißig die Scheuklappen aufzulegen, weiterhin die Augen vor der Wahrheit zu verschließen und lieber so tun möchtest, als ob alles da draußen in Ordnung wäre, dann bereite dich darauf vor, dass deine kleine bunte Traumwelt jetzt gleich sofort zusammenstürzen wird. Es ist nicht alles in Ordnung! Und das MUSS jeder wissen. In unserem maroden System läuft meines Erachtens so einiges schief und ich bin fest davon überzeugt, dass es nicht mehr lange so weiter gehen kann. Doch solange nicht zahlreiche Leute da draußen endlich aufwachen und erkennen, was falsch läuft, wird sich auch nichts ändern.

Der altbekannte Wahnsinn wird dann einfach munter weiter gehen, solange bis die Wahnsinnigen sich einfach selbst ausrotten. In diesem Prozess befinden wir uns gegenwärtig. Dank der Corona-Krise haben sehr viele Betriebe dicht gemacht und viele Leute ihre Arbeitsstellen verloren. Darum schreibe ich diesen Beitrag: Um deinen ignoranten Arsch aufzuwecken! Um dir den Spiegel vors Gesicht zu halten und dir zu sagen, was Sache ist! Egal ob es dir schmeckt oder nicht. Diese Welt ist so voller Lügen und Verblendung, dass sich die meisten Leute vor der bitteren Wahrheit fürchten.

Kennst du den Film „Matrix“? Betrachte mich als deinen persönlichen Morpheus, der dir die blaue und die rote Pille zur Verfügung stellt. Die blaue Pille bringt dir die glückselige Ignoranz. Hier leben unglücklicherweise die meisten Menschen dieser Welt. Darum haben wir alle uns heute bekannten Probleme. Die rote Pille zeigt dir die bittere Wahrheit. Die bittere Realität, so wie sie ist, mit all ihrer Hässlichkeit. Dieser Beitrag ist die rote Pille. Ich werde hier Klartext reden und dieser Artikel wird etwas länger ausfallen. Also mache es dir bequem und lies dir die kommenden Zeilen am besten genauestens durch oder schlaf weiter, belüge dich weiter, so wie es die meisten schweigenden Lämmer da draußen lieber vorziehen…

Veraltete, nicht mehr funktionierende Ideale und Vorstellungen über Beruf, Glück und Wohlstand

Ich persönlich gehöre noch zu den sogenannten Millennials. Das sind Leute, die ab 1980 geboren und mit dem Internet aufgewachsen sind. Was mich aufregt ist, dass bis heute im Jahr 2021 immer noch veraltete und nicht mehr funktionierende Werte und Normen von den Massen der Gesellschaft ausgelebt werden. In der Politik spricht man dabei von konservativen Werten. Viele Leute hängen an ihren alten Werten, weil sie prinzipiell geistig in der Vergangenheit leben und sich vor der Veränderung sträuben. Wer zum Systemsklaven ausgebildet wird, dem wird immer noch dieselbe ausgelutschte und verlogene Story über Wohlstand und Glück aufgetischt:

„Gehe studieren, such dir einen gut bezahlten und sicheren Job, kauf dir ein Haus auf Hypothek, heirate deine Freundin, bekomme mit ihr 2 Kinder und nach 50 Jahren harter Arbeit, hast du dein Haus abbezahlt und kannst in Rente gehen“. „Wenn du in Rente gehst, dann kannst du dein Leben in Freiheit genießen.“ „Dann bist du glücklich und erfolgreich“

Ist das ernsthaft ein Leben, das alle Leute da draußen anstreben? Was hat das mit Freiheit zu tun? Was ist das für ein Schwachsinn? Kann ich nicht jetzt schon mein Leben genießen? Kann ich nicht jetzt schon glücklich und frei sein? Funktioniert dieses alte Bild heute überhaupt noch? Muss ich 50 Jahre lang leiden, bis ich das Leben genießen kann? Wer hat sich das bitteschön ausgedacht? Trotzdem glaubt der Großteil der Bevölkerung nach wie vor an diese alte Story. Wer dieses ausgediente gesellschaftliche Ideal befolgt und die dort angestrebten Ideale erreicht, hat es laut gesellschaftlicher Definition geschafft. Und so gehen zahlreiche Schafe jeden Tag 10 Stunden arbeiten und vergeuden die besten Jahre ihres Lebens in einem Job, den sie hassen.

Diese Idee entspringt aus den 1950er Jahren, als viele Dinge noch ganz anders liefen und die klassische Arbeit in unserer Gesellschaft noch einen ganz anderen Stellenwert hatte. Es waren die guten alten Zeiten, des wirtschaftlichen Aufschwungs, wie meine Großeltern so schön sagten, wo man selbst als normaler Postbeamter einen ansehnlichen Ruf und ein entsprechendes Gehalt genießen durfte. Zu dieser Zeit hat sich die gute, ehrliche Arbeit noch gelohnt. Jeder der damals fleißig arbeitete, wurde respektiert und wertgeschätzt für das, was er tat (solange es natürlich nicht illegal war und der Gesellschaft diente). Heute ist dieses Bild mittlerweile überholt. Alles hat sich verändert. Vieles leider zum Schlechten. Der Wert der Arbeit ist vermehrt in Verruf geraten und zur billigen Massenware verkommen.

Ein Studium an einer Universität, um anschließend Privilegien auf dem Arbeitsmarkt zu bekommen, funktioniert immer weniger. Kein Studium zu machen, funktioniert noch weniger. Die Anforderungen vieler Arbeitgeber, zumindest in den aussichtsreichen Jobs, scheinen immer höher und realitätsferner zu werden. Heute bekommt man kaum noch einen Job als Ingenieur, wenn man nicht mindestens schon 20 Jahre Berufserfahrung hat. Anschließend beklagt man sich über Fachkräftemangel und der hohen Jugendarbeitslosigkeit, um dann anschließend billige Arbeitskräfte aus China importieren zu können. Mittlerweile scheint es so, als bräuchte man für jede Tätigkeit, so einfach und schlecht bezahlt sie auch sein mag, einen Abschluss an der Uni. Den kann sich aber nicht jeder leisten. Wer nicht mindestens Uni-Abschluss hat, fällt sofort durch das Raster und gilt als Verlierer dieser Gesellschaft, so scheint es.

Auf der anderen Seite haben Arbeitgeber steigende Ansprüche an ihre Arbeitnehmer, natürlich zu möglichst geringen Löhnen und die Arbeiter müssen wie Sklaven zu jederzeit erreichbar und verfügbar sein. Von wegen wie in guten alten Zeiten, wenn ich mir den Großteil des aktuellen Arbeitsmarktes so anschaue, dann ist es zu einem gigantischen Warenhaus degradiert worden, in dem jeder Arbeitnehmer entsprechend wie eine Ware behandelt wird und nicht die nötige Wertschätzung für seine Leistung bekommt.

Was in dem gegenwärtigen System zählt, ist nun mehr Masse statt Klasse und der Wert der Arbeit wird immer weniger geschätzt, weil in einem bevölkerungsreichen Land wie Deutschland, Arbeitnehmer wie austauschbare Massenprodukte zu jeder Zeit ausgewechselt werden können. Das beweist einmal mehr die üble Moral in dieser Gesellschaft. Statt ihre Arbeitnehmer wertzuschätzen, leben zunehmend mehr Arbeitgeber nach dem Motto „Geiz ist geil“. Zeitgleich steigen Mieten und Lebenshaltungskosten, während der Lohn sich diesen Veränderungen kaum anpasst. Deshalb ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis dieses von Grund auf korrupte und lebensfeindliche System, wie ein Kartenhaus in sich zusammenstürzt. ES FUNKTIONIERT EINFACH NICHT! Jedenfalls nicht für die meisten Normalbürger.

Trotzdem versuchen noch zahlreiche Schafe verzweifelt in dieser bröckelnden Matrix zu überleben. Eine Kündigung hilft auch nicht viel, denn wenn der eine Idiot die Arbeit nicht für den gewünschten Billiglohn erledigt, dann gibt es genug andere Idioten, die es tun, weil sie es aufgrund ihrer Finanzen bitter nötig haben. Ja, es gab wirtschaftlichen Aufschwung und einige Nasen haben daraus ordentlich profitiert, während es zugleich die ausgenutzten Verlierer gab, die nur die verbliebenen Krümel dieser großen Torte abbekamen. Die fetten Jahre gab es wirklich, aber davon haben hauptsächlich nur einige wenige wirklich etwas gehabt, sicherlich nicht alle, die sich daran beteiligt haben.

Etwas dagegen sagen, tut wie so oft kaum jemand und die Politik schaut da größtenteils nur weg. Stattdessen lügen und leugnen die Politiker fleißig weiter, betreiben Symptombekämpfung und schönen ihre Statistiken. Ich gehe sogar so weit und meine, dass die gegenwärtigen Politiker diese negative Entwicklung noch eher fördern, aus Profitgier oder anderen egoistischen Beweggründen. Wäre das nicht so, dann gäbe es in Deutschland nicht schon seit 20 Jahren den größten Niedriglohnsektor in ganz Europa, wo selbst qualifizierte Arbeitskräfte nun zunehmend über Leihfirmen vermehrt zu Dumpinglöhnen wie austauschbare Ware nach Belieben hin und her geschoben werden. Ich kann nur sagen, dass sich dieser Trend in Zukunft auch auf die wohlhabende Mittelschicht übertragen wird, solange niemand etwas dagegen unternimmt.

Dank der angeblichen Pandemie hat sich dieser Trend nochmals verschärft. So gesehen ist das, was die Armen aus dem Niedriglohnsektor jetzt schon ertragen, die Zukunft der heutigen besser gestellten Mittelschicht. Wenn ab hier trotzdem niemand erkennt, dass wir in einem satanisch geprägten System leben, welches auf Ungleichheit aufbaut, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Hier noch einige Zahlen zum Thema Arbeit in Deutschland aus dem Jahr 2020 und 2018:

  • 2020 waren 5,9 Prozent der deutschen Bevölkerung arbeitslos. Das sind aus 83,7 Mio. deutschen Bürger gerundet 4,94 Mio. Menschen ohne Arbeit (Tendenz: Steigend).
  • Im Jahr 2018 lag der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten in Deutschland bei 21,8 Prozent. Das sind aus 83,7 Mio. deutschen Bürger gerundet 18,25 Mio. Menschen, die für einen Stundenlohn in der Spanne von 9,35€ – 12,00€ arbeiten.

Quelle aus Statista:

Arbeitslosenquote in Deutschland 2020

Anteil der Niedriglohnbeschäftigten in Deutschland 2018

Wenn du mir dennoch nicht glaubst, dass die Ausbeutung auch in Deutschland real ist und für viel Leid, Ungleichheit und Armut verantwortlich ist, dann habe ich hier noch eine Videoliste auf YouTube zusammengestellt, mit zahlreichen Informationen, die über diesen Zustand aufklären:

Ausbeutung in Deutschland

Das dürfte aber gewiss nur die Spitze des Eisbergs repräsentieren. Man bedenke, wie viel schlimmer es noch in anderen Ländern aussieht. Übrigens: Du glaubst, die Arbeitslosen seien an ihrer Misere selbst Schuld? Das ist wieder eines dieser Lügen, die verzapft werden, um Arbeitssuchende in den Wahnsinn zu treiben, als Abschreckung vor Arbeitslosigkeit. Ein Blick nach oben auf die Zahlen der Jobbörse, beweist, dass es aktuell mehr Arbeitslose in Deutschland gibt, als freie Arbeitsstellen. Hier ist es erwähnenswert, dass die Statistiken vom Arbeitsamt geschönt wurden und bestimmte Gruppen, wie unter anderem Leute, die in einer Maßnahme teilnehmen (die weiterhin auf Arbeitslosengeld zum Ausgleich angewiesen sind), nicht mit einbezogen werden. Während in Deutschland mit Einbezug der Ausbildungsstellen im Schnitt etwa 1,3 Millionen freie Arbeitsstellen gibt, gibt es auf der Gegenseite real jedoch ca. 5 Millionen Arbeitslose. Man muss somit kein Mathegenie sein, um zu verstehen, dass die Rechnung nicht aufgeht und es deshalb mit den aktuellen Arbeitsmarktbedingungen immer mehr Arbeitslose als freie Arbeitsstellen geben wird, selbst dann, wenn theoretisch jede freie Stelle besetzt wird.

Ich denke, in anderen Länder sieht es noch extremer aus. Jetzt könnte man sagen, dass diese Leute sich etwas Eigenes aufbauen könnten, um sich so, selbst einen Arbeitsplatz zu erschaffen. Das stimmt zwar technisch gesehen, doch weil sehr viele Arbeitslose auch dank gewisser „Berichterstatter“ von den Massen gesellschaftlich gebrandmarkt werden, haben diese Leute es in dieser kranken Gesellschaft besonders schwer, wenn es darum geht, Finanzen für ihr Vorhaben zu beschaffen. Wenn der faule Arbeitslose es laut Mainstream nicht einmal hinkriegt, einen Job zu finden (denn es nicht gibt), warum soll man ihm dann beim Thema Finanzen vertrauen? Genau deshalb wird sich auch nichts an der Situation ändern, weil zahlreiche Ignoranten auf ihre Vorurteile beharren und nie genauer hinschauen.

Das beweist einmal mehr, wie sehr das Schubladendenken in weiten Teilen der Gesellschaft noch verbreitet ist. Ohne Moos nichts los, das gilt für Arbeitslose umso mehr. Selbst wenn es klappen sollte einen Kredit zu bekommen, dann ist das alleine kein Garant dafür, dass das Geschäft funktioniert. Der Aufbau eines Unternehmens ist immer mit Risiken verbunden und häufig dauert es Jahre, bis ein Geschäft sich rentiert, gerade in Deutschland, mit den unzähligen Regulierungen und Vorschriften. Das macht es gerade für Arbeitslose umso schwerer, hier Fuß zu fassen.

Anstatt dass man gegen diese Menschen hetzt und ihnen das Leben nur zusätzlich erschwert, wie wäre es, wenn man ihnen echte Chancen und Perspektiven anbietet und dementsprechend die nötige Unterstützung an den richtigen Stellen gibt? Es würde so viel weniger Arbeitslosigkeit geben, aber wahrscheinlich gebe es dann keine Menschen mehr, auf die man herabschauen kann. Die meisten Leute da draußen werden mit hoher Wahrscheinlichkeit wie immer weiterhin auf ihre Ignoranz beharren und deshalb selbst nie etwas zur Lösung des Problems beitragen. Stattdessen werden Sie weiterhin das tun, was sie am besten können: Hetzen und andere verurteilen.


In Zeiten von Corona, scheint es für Arbeitslose und Niedriglohnbeschäftigte beruflich nicht unbedingt besser zu werden. Immerhin: Eine dürftige gesetzliche Steigerung des Mindestlohns auf 9,50 € die Stunde gibt es nun seit Anfang 2021. Doch es ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Es sollte klar sein, dass sich dank Covid-19 die schwierige Lage auf dem Arbeitsmarkt noch mal verschärfen wird und einige korrupte, gierige Arbeitgeber, Lobbyisten und Politiker, versuchen es auszunutzen.

Niedriglohnbeschäftigte haben in der Regel die Arschkarte, wenn es um Finanzen und Arbeitsqualität geht. Es ist kein menschenfreundliches System, so viel steht fest. Auch Weiterbildungsmöglichkeiten, sind für die meisten Niedriglohnbeschäftigten kaum möglich, weil entweder die Jobs in denen sie tätig sind, meist keinerlei Aufstiegsmöglichkeiten bieten oder die Leute aufgrund ihrer Vollzeitarbeit auch nicht ausreichend Zeit und Energie haben um sich anderweitig fortzubilden und dadurch eine realistische Aussicht auf bessere Arbeitsstellen zu bekommen.

Die meisten Niedriglohnbeschäftigten stecken in einer beruflichen Sackgasse und es ist niemand da, der ihnen hilft. Selbst wenn sie die Möglichkeiten hätten, sich fortzubilden, wäre das alleine kein Garant dafür, dass sie in besser entlohnte, aussichtsreichere Arbeitsstellen kommen, weil die Arbeit vermehrt wie eine leicht austauschbare Massenware behandelt wird und die guten Arbeitsplätze zudem begrenzt sind.

Das verlogene, ausbeuterische System, wird mit dem Prinzip Zuckerbrot und Peitsche angekurbelt: Den Leuten werden falsche Hoffnungen gemacht, es wird seitens der Chefs fleißig gelogen und schön gefärbt. Es werden an die Arbeitnehmer falsche Erwartungen an die Zukunft gehegt, alles, damit die verlogenen Profiteure sich auf diese Art mehr Zeit verschaffen und genügend Schäfchen finden, die sich von ihnen freiwillig ausnutzen lassen. Die Schäfchen lassen sich freiwillig ausbeuten, in der falschen Hoffnung dadurch bessere berufliche Aussichten zu bekommen oder weil sie Angst vor gesellschaftlicher Ablehnung haben, wenn sie deren Wahnsinn nicht mitmachen.

Es sind am Ende des Tages, alles verlogene Spiele zu Manipulationszwecken, die von zahlreichen Akteuren, oft unfreiwillig mitgespielt werden. Die verblendete Schafsherde soll dadurch in eine bestimmte Richtung gedrängt werden: In das Schlachthaus! Nur so kann ich es mir erklären, dass auch voll ausgebildete Arbeitskräfte, zu möglichst geringen Löhnen über Leihfirmen in Kurzarbeit in unzähligen Unternehmen wie Ware hin und her geschickt werden und aufgrund falscher Hoffnungen oder der Angst vor gesellschaftlicher Brandmarkung, diesen Wahnsinn unfreiwillig über sich ergehen lassen. Wer will mir da erzählen, dass so ein System, den Arbeitnehmer eine echte Perspektive bietet? Wach zur Hölle auf!! Viele Leute werden belogen und das schon seit Jahren!! Ich sehe jeden Tag zahlreiche Schäfchen, die immer und immer wieder aufs neue mit falschen Idealvorstellungen verblendet werden und so dem Hirten freiwillig in das Schlachthaus folgen. WAHNSINN.

Zahlreiche Eltern, versuchen noch bis heute, ihren Kindern diese schwachsinnigen Idealvorstellungen über Beruf und Wohlstand einzutrichtern und ziehen sie mit veralteten Ideen groß. Diese Kinder werden betrogen, ohne es zu wissen. Ihnen wird ihre Zukunft verbaut. Wer hat schon Lust, sein Leben lang Lohnsklave zu sein und stumpf die Befehle skrupelloser Profiteure zu folgen? Wir sind hier, um frei zu sein, verdammt noch mal, nicht um irgendwelchen Ausbeuterbetrieben den Rachen zu stopfen. Ich sehe viele Kinder, die jeden Tag aufs neue von ihren Eltern, ihren Großeltern, den Medien, den Politiker und ihren Lehrern immer und immer wieder aufs neue mit Lügen indoktriniert werden. Es wird weiterhin versucht wird, sie fleißig in ausgelutschte, ausgediente Systeme ohne Sinn und Zukunft hineinzupressen, aus dem einfachen Grund, weil die sogenannten Autoritäten es oft selbst nicht besser wissen, es selbst nicht anders gelernt haben und an einer verdammten Lüge festhalten. So werden und wurde eine ganze junge Generation lange von einer geblendeten Gesellschaft von Anfang bis Ende betrogen.

Wir sind von Anfang an, in eine dicke, fette Lüge hineingeboren und viele wissen es noch nicht einmal. Jetzt, insbesondere in Zeiten von Covid-19, dürfen all die verblendeten Schafe, die Konsequenzen ausbaden und wie so oft, scheint das bis auf die Betroffenen kaum jemanden zu interessieren. Viele (junge) Menschen, die in dieser Zeit keinen Arbeitsplatz finden, werden in den existenziellen Ruin gestürzt. Sind junge Leute nicht eigentlich unsere Zukunft? Tja, jetzt nicht mehr, wenn ihnen dank unseres maroden Bildungssystems, dank der Ausbeuterbetrieben, den Lügner und Heuchler aus Politik und Ökonomie und deren Zombiewirtschaft schon lange die Zukunft verbaut wurde. Dennoch gibt es Milliarden Schäfchen auf diesen Planeten, die es einfach nicht wahrhaben wollen und fleißig weiterhin an der großen Lüge festhalten in der falschen Hoffnung dadurch ein besseres Leben zu führen. Sie sind verloren…

Dank der Coronakrise stellt sich umso mehr heraus, dass unser gegenwärtiges System, doch nicht so toll und sicher ist, wie es lange gesellschaftlich gepredigt wurde. Die meisten Leute da draußen, glauben an die Illusion von Sicherheit und dienen einem System, dass zum Scheitern verurteilt ist. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis dieses verlogene System wie ein Kartenhaus in sich zusammenstürzen wird. Doch wie kann das sein? Wie konnte es so weit kommen? Wie konnte ein ganzes Weltbild, dass sich so lange gehalten hat, binnen kürzester Zeit zusammenbrechen?

Das liegt unter anderem an den rasanten Entwicklungen der neuen Zeit, die für das Chaos, wie wir es kennen, mitverantwortlich sind. Schauen wir uns die Wirtschaft heute an: Zyklisch entstehen etwa alle 10 Jahre Wirtschaftskrisen, die eine Menge Menschen in den Ruin stürzen. Der Staat nimmt Schulden in Milliardenhöhe auf, um irgendwelche Unternehmen zu retten, die sich weder für das Wohl ihrer Mitarbeiter interessieren, noch ihnen eine solide berufliche Perspektive anbieten. Sie betreiben damit lediglich Symptombekämpfung, lösen aber nicht das Problem. Der Großteil unserer gegenwärtigen wirtschaftlichen und politischen Systeme ist lediglich auf Symptombekämpfung und Verblendung der Massen ausgelegt, weswegen das meiste davon keine Zukunft hat, denn wie mein guter Freund Viktor bereits sagte: Alle Lügen haben ein Verfallsdatum.

Häufig werden sogenannte Zombieunternehmen von staatlichen Gelder noch für einige Zeit künstlich am Leben gehalten, doch dieses Geld ist in der Regel verbrannt. Die Schuldenkredite dürfen anschließend noch von zukünftigen Generationen durch jahrelanger Knechtschaft in belanglosen, aussichtslosen und oft schlecht entlohnten Jobs abbezahlt werden (sofern es überhaupt noch Jobs gibt). Willkommen in Zombieland: Zahlreiche Leute arbeiten sich zu Tode in einem toten System und sind dabei selbst innerlich schon lange tot. Sie sind nur noch leere arbeitende Hüllen, die in einem ausgedienten System noch verzweifelt den letzten Funken Leben in sich erhalten wollen und sich dafür auch noch freiwillig ausbeuten lassen. Da ist es nicht verwunderlich, wenn die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander klafft. Du glaubst, der Mittelschicht geht es gut?

Sie ist näher an der Armut dran, als die meisten glauben mögen. Die Behauptung, „Deutschland sei ein reiches Land“, ist ein Mythos. Verglichen mit anderen europäischen Ländern gehört Deutschland zu den Ländern, wo der Normalbürger am wenigsten Vermögen und Wohneigentum besitzt. Warum sagt man dann, dass es Deutschland angeblich so reich und wohlhabend wäre? Damit man großzügig Steuergelder einnehmen und diese in aller Welt verschenken kann, so wie es die linksgrüne, ideologieversiffte Politik hierzulande schon seit Jahren tut.

Dann kommt noch die Digitalisierung und die Automatisierung ins Spiel. Dabei ist von Industrie 4.0 die Rede. Dies ist völlig neu und ändert alles. Es sorgt dafür, dass mehr Arbeitsplätze abgebaut werden, als neue Arbeitsstellen entstehen, weil damit einhergeht, dass die Produktion vermehrt von Maschinen und künstlicher Intelligenz übernommen wird. Wenn es schon heute mehr Arbeitslose als freie Arbeitsstellen gibt, wie soll es dann in absehbarer Zukunft aussehen, wenn dank der Digitalisierung noch mehr Leute ihren Arbeitsplatz verlieren? Man wird auch nicht 50 Millionen Menschen, die dann ihre Arbeit verlieren, einfach so umschulen können, zumal es seitens der Industrie 4.0 niemals so viel Nachfrage nach Arbeitskräfte geben wird. Da ich selbst aus der IT-Branche komme und ganz genau weiß, dass selbst dort vermehrt Jobs von einer K.I übernommen werden und dort die verfügbaren Arbeitsplätze ebenfalls hart umkämpft sind, weiß ich wovon ich da spreche.

Wer mir da noch irgendetwas von sichereren Arbeitsplätzen erzählen möchte, lügt oder hat einfach keine Ahnung. Zunächst ist es ja eine gute Sache, wenn uns die Maschinen schwere und gefährliche Arbeiten abnehmen. Ist es nicht genial, wenn die Maschinen uns alles abnehmen und der Mensch es sich dadurch gutgehen lassen kann? Doch zugleich verlieren dadurch viele Leute ihre Existenzgrundlage. Die Politik tut zu wenig, um für die Arbeitslosen in dieser Situation funktionierende Alternativen zu schaffen. Schon heute gibt es in Deutschland mehr Arbeitslose als freie Arbeitsstellen, was unter anderem dem technologischen Fortschritt zu verdanken ist. Man spricht deswegen schon länger von der Einführung eines bedingungslosen Einkommens. Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist vielleicht besser als nichts, aber ebenso nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Zudem glaube ich nicht, dass dieses bedingungslose Grundeinkommen wirklich bedingungslos sein wird. Wenn ich eines gelernt habe, dann, dass nichts in dieser kranken, asozialen Gesellschaft für umsonst ist, noch nicht einmal Essen und Trinken.

Das ausgediente Bildungssystem

Zusätzlich gibt es in Deutschland (und in vielen anderen Länder) das marode und veraltete Schulsystem, das noch bis heute, die Kinder auf eine Zukunft vorbereitet, die es höchstwahrscheinlich nicht mehr geben wird. Das liegt an der zunehmenden Realitätsferne der Lehrer und Schulleiter, die weiterhin auf ihren veralteten, ausgedienten Werten beharren oder völlig neue Irrwege in linksgrün-utopische Ideologien einschlagen. Ein weiter Grund dafür ist die mangelnde Anpassungsfähigkeit der Universitäten an den neuen Arbeitsmarktbedingungen. Sehr viele Kinder und Jugendliche verschwenden dadurch eine Menge Zeit und werden so ihrer Zukunft beraubt.

In Deutschland gehen mehr als die Hälfte aller Schulabgänger nach dem Abitur studieren und nur die wenigsten von ihnen finden nach dem Studium (sofern sie es beenden) überhaupt einen gut bezahlten und sicheren Arbeitsplatz in den Themengebieten, wofür sie studiert haben. Ich könnte da stundenlang von meinen Kollegen erzählen, die allesamt studiert haben und bis heute in ihren Bereichen nichts finden. Nun halten sie sich verzweifelt mit schlecht entlohnten, prekären Arbeitsstellen über Wasser. Wenn sie überhaupt einen aussichtsreichen Arbeitsplatz finden, welcher gut entlohnt ist, dann meist nur zu einem befristeten Arbeitsvertrag, der nur wenige Monate dauert. So viele Leute gehen studieren und bekommen am Ende trotzdem nichts Anständiges. Unternehmen suchen hauptsächlich nach Fachkräften mit praktischer Berufserfahrung, wozu die meisten frischen Studienabsolventen nicht gehören.

Profit vor Menschenleben

Die guten alten Zeiten, in denen sich die wohlhabende Mittelschicht durch fleißige, harte Arbeit und viel Aufenthalt in der Universität, dadurch mit einem sicheren Job eine solide Zukunft aufbauen konnte, sind längst vorbei! Wer immer noch daran glaubt, hat die Realität verpasst. Heute muss alles schnell gehen und möglichst billig sein, es geht vielen Unternehmen dabei hauptsächlich nur noch um kurzfristige Profimaximierung, jedoch auf Kosten von Mensch, Tier und Umwelt. Profit vor Menschenleben lautet hier das Motto. Diese Betriebe und deren Arbeitsstellen werden somit logischerweise nicht lange bestehen bleiben, weil dieses Konzept von Grund auf lebensfeindlich ist.

Eine bessere Alternative zu diesem Arbeitswahnsinn kennt kaum jemand. Arbeitsplätze werden deshalb immer unsicherer und härter umkämpft und gut bezahlte, aussichtsreiche Arbeitsstellen werden anspruchsvoller und schwieriger verfügbar, während von dem Arbeitnehmer zu möglichst geringen Löhnen immer mehr Leistung abverlangt wird. Wo es nur geht, wird gespart und auch die hochqualifizierten Arbeitskräfte sind nicht unbedingt sicher davor. Im Zweifel holen sich die Unternehmer billige Arbeitskräfte aus dem Ausland, welche dieselbe Arbeit freiwillig zu Dumpinglöhnen erledigen.

Sie können sich diese Spiele erlauben, weil es genug Schäfchen gibt, die untereinander im Konkurrenzkampf sind und sich in ihren Lohnkosten unterbieten, um die Arbeitsstelle zu bekommen. Ist ein Lohnsklave zu schlecht oder verlangt zu viel Geld, wird er einfach mit dem nächsten willigen Sklaven ausgewechselt, der die gleiche Arbeit macht und sich mit deutlich weniger Gehalt zufriedengibt. Wie soll unter solchen Bedingungen jemals Wohlstand für die allgemeine Bevölkerung aufgebaut werden?

Die Politik betreibt mit ihrer Gesetzesgebung wie so oft nur Symptombekämpfung und braucht Ewigkeiten, um dahingehend, wenn überhaupt, positive Veränderung zu bewirken. Bis sich etwas zugunsten der Arbeitnehmer geändert hat, haben viele Leute sich freiwillig ausbeuten lassen, viel Umwelt und viele Leben wurden bis dahin zerstört, viele Leute haben bis dahin ihren Job verloren und zahlreiche geldgierige Investoren und kriminelle Unternehmen sich ordentlich die eigenen Taschen gefüllt; so läuft das Spiel heutzutage und nicht anders.

Funktioniert somit das gute alte System überhaupt noch? Und das für wirklich alle Leute? Nein! Und wer mir immer noch diese Idee von vermeintlichem Wohlstand und Chancengleichheit eintrichtern will, entweder ein Betrüger oder ein Vollidiot! Gerade die jungen Leute haben heutzutage vermehrt Schwierigkeiten, einen gut bezahlten Job mit guten Zukunftsperspektiven zu finden. Jetzt, wo die Corona-Lockdowns stattfinden, umso mehr. Die Zukunft einer ganzen Generation wurde dadurch ruiniert! Interessieren, tut es wie so oft kaum jemanden.

Gehen wir in diesem Sinne näher auf die Jugend ein: Der berufliche Einstieg wird für junge Generationen wegen zunehmender erschwerter Bedingungen und Korruption auf dem Arbeitsmarkt herausfordernder und der Staat tut, wenn überhaupt, nur das Nötigste, um diesen Leuten zu helfen. Hinzu kommt: Nicht jeder kann seinen Wunschberuf ausüben und sich damit eine solide Existenz aufbauen, ja noch nicht einmal eine hohe Qualifikation schützt einen vor Arbeitslosigkeit oder bietet eine Garantie für eine aussichtsreiche Arbeitsstelle, auch wenn es vom Mainstream immer noch fleißig so propagiert wird. Wer will mir unter solchen Umständen etwas von Sicherheit erzählen? Was hat das mit Zukunftsperspektive und Chancengleichheit zu tun? Es ist eine Illusion. Eine Lüge! Wir leben in einem gefallenen und ungerechten System. Kapiert das endlich.

Trotzdem wird diese unbequeme Tatsache weiterhin von den Massen verschwiegen oder schön gefärbt, als ob es das normalste der Welt wäre, ernstzunehmende Probleme zu leugnen. Ich betrachte es am Ende des Tages alles als Verblendung und Ablenkung von der kalten Realität.

Keine garantierte Sicherheit auf dem Arbeitsmarkt

Wer noch glaubt, heute einen sicheren Arbeitsplatz zu ergattern, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten können. Wenn 100 hochqualifizierte Leute sich auf 50 begrenzt verfügbare Arbeitsstellen aus ihrem Fach bewerben, dann werden trotzdem mindestens 50 hochqualifizierte Leute einfach auf der Strecke bleiben. Den Unternehmen interessiert das herzlich wenig und die Politik ebenso. Mittlerweile weiß ich, dass selbst die Bildung, in einem weiterentwickelten Land wie Deutschland, einen nicht mehr zwingend vor Arbeitslosigkeit schützt. Sie können noch so gebildet und hochqualifiziert sein wie sie wollen; wenn es auf dem Arbeitsmarkt nichts gibt, dann gibt es eben nichts.

Was passiert dann mit diesen Leuten? Und was ist mit den Leuten, die noch nicht einmal die Chance bekommen, etwas Vernünftiges zu lernen? Auch die Jugendarbeitslosigkeit ist in Deutschland ein Thema und fängt bereits damit an, dass Jugendliche häufig noch nicht einmal einen guten Ausbildungsplatz finden, geschweige denn, einen bekommen. Wenn sie es dann doch irgendwie schaffen, noch einen Ausbildungsplatz zu ergattern, werden sie nicht selten von ihrem Ausbildungsbetrieb gnadenlos ausgenutzt und ausgebeutet, was nicht selten dazu führt, dass die Lehrlinge ihre Ausbildung an den Nagel hängen.

Wie kann es sein, dass es heute nun so viele unbesetzte Ausbildungsstellen gibt? Nun, auf der einen Seite sind viele Ausbildungsberufe einfach unattraktiv und werden gesellschaftlich nicht genug wertgeschätzt. Auf der anderen Seite gibt es viele Betriebe, die miserable Löhne zahlen, weshalb viele Azubis mit ihrer Ausbildung ein finanzielles Risiko eingehen. Nicht jeder Lehrling hat wohlhabende Eltern, die ihnen im Fall der Fälle finanziell unter die Arme greifen. Der Staat tut aber weiter so, als ob alle Azubis da draußen so freundliche Eltern haben. In Deutschland gibt es zwar die Ausbildungsförderung, doch diese ist mickrig und dank deutscher Bürokratie schwer zu bekommen. Deshalb sind die Zahlen der Studium- und Ausbildungsabbrecher heutzutage so hoch wie noch nie zuvor.

Du wunderst dich also, warum so viele junge Leute in unserem industrialisierten Land, keine Kinder bekommen und keine haben wollen? Ganz einfach: Dieses System ist lebensfeindlich und nicht dafür gemacht, dass man hier Kinder in die Welt setzen und sie anständig groß ziehen kann. Das staatliche Kindergeld und die Regelungen für Teilzeitstellen, sind nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, die nichts zur langfristigen Lösung des Problems beitragen. Komme also nicht auf die Idee, dass dieses System darauf ausgelegt ist, dir zu dienen oder dir zu helfen. Es ist nur darauf ausgelegt, anderen zu dienen und hauptsächlich anderen die Taschen zu füllen, mehr nicht. Der Diener selbst bleibt auf der Strecke und bekommt nur das Minimum an Sicherheit und Lebensfreunde.

Er wird von seinem korrupten Herren, als weniger wertvoll angesehen und dementsprechend fleißig ausgebeutet und wie Dreck behandelt. Deshalb leben wir einem maroden, kranken Wirtschaftssystem, indem der Egoismus und die Gier regieren, nicht die Menschlichkeit. Gerechtigkeit und Chancengleichheit sind hier Fehl am Platz. Denke also nicht, dass das alte, ausbeuterische Prinzip von Arbeitnehmer und Arbeitgeber darauf ausgerichtet ist, dir zu dienen, solange du dich nicht selbst in der Position des Herren befindest. Es ist hauptsächlich darauf ausgerichtet einigen wenigen auf Kosten vieler, ein angenehmes Leben zu ermöglichen, mehr nicht.

Gut bezahlte und interessante Arbeitsstellen, in denen man als Mensch wertgeschätzt und respektiert wird, sind somit selten und sie werden immer seltener. Arbeitnehmer betreiben hier fleißig Wettbewerb, um den angeblich so tollen Job zu kriegen. Verlierer gibt es dabei immer. Junge Generationen, denen derselbe Schwachsinn über berufliche Perspektive und Wohlstand noch bis heute eingetrichtert wird, können im gegenwärtigen Arbeitsmarkt immer schwieriger Fuß fassen. Ich hoffe, sie erkennen bald, dass sie betrogen werden.

Arbeitnehmer sind keine Alleskönner

Das alte System ist ausgelutscht. Das hängt unter anderem auch damit zusammen, dass unsere Wirtschaft auf Angebot und Nachfrage beruht. Es gibt somit nur eine begrenzte Nachfrage an hochqualifizierten Ärzten, Anwälten, Ingenieuren und anderen gut bezahlten Tätigkeiten und wenn jeder nur Arzt sein will, wer pflastert dann unsere Straßen? Wer repariert unsere Autos? Wer pflegt unsere Alten? Wer füllt die Regale in den Supermärkten auf? Wer kümmert sich um unsere Wälder?

Das bedeutet, dass in unserem klassischen Wirtschaftssystem jeder das nehmen muss, was es gerade so gibt, auch wenn die verfügbaren Arbeitsplätze schlecht entlohnt und prekär sind oder der Arbeitnehmer dafür eigentlich viel zu überqualifiziert oder einfach nicht geeignet ist. Ich hoffe, dass die Mehrheit der Bevölkerung nun erkennt, dass dieses verlogene System für viele eine verdammte Sackgasse ist und deshalb ganz bestimmt nicht jeder Beteiligte dabei auf seine Kosten kommen wird. Eins sei sicher: Gerecht ist es nicht.

Wir Menschen können nicht jede Tätigkeit bis zur Perfektion beherrschen. Auch wenn ich mich in vielen Bereichen mehr oder weniger gut auskenne, bin ich nicht für jeden Job da draußen qualifiziert, geeignet oder daran interessiert. Dasselbe wird ebenfalls für alle anderen Menschen da draußen gelten. Es gibt Grenzen. Es kann nicht jeder alles gut machen und absolut in jedem Bereich ein Vollprofi sein, dafür reicht die kurze Lebensspanne eines Menschen einfach nicht aus. Die meisten Menschen sind Spezialisten und ständige Umschulungen sind sehr zeit- und kostenintensiv und bieten in Anbetracht der aktuellen Entwicklung nicht unbedingt eine stabile Basis für eine langfristige Einstellung in einem Beruf.

Wenn ich zudem gezielt auf ein Thema Interesse habe, dann habe ich keine Lust mich mit unzähligen anderen Themen zu befassen, mit denen ich absolut nichts am Hut habe, nur um vermeintlich bessere Aussichten auf dem maroden Arbeitsmarkt zu haben. Wenn ich mich jahrelang intensiv mit Informatik beschäftige und sehr an diesem Beruf interessiert bin und in diesem Fachbereich nichts finde, dann werde ich nicht von heute auf Morgen mich zum Landwirt oder Arzt umschulen lassen können, zumal ich nicht an alle alternativen Tätigkeiten interessiert bin. Trotzdem verlangen immer mehr Arbeitgeber eine eierlegende Wollmilchsau und das Schulsystem versucht nach wie vor jene auszubilden, was einfach realitätsfern und völlig gegen die Natur ist. Die meisten sind nun mal Spezialisten und keine Generalisten. Daran wird sich auch lange nichts ändern.

Wenn ich somit ein Computerwissenschaftler werden will und keinen Arbeitsplatz in diesem Bereich finde, dann bin ich in unserem gegenwärtigen Wirtschaftssystem dazu gezwungen, mich mit weniger zufriedenzugeben oder nach unpassenden Alternativen zu suchen, sofern ich vorhabe, mir in irgendeiner Art und Weise ein Leben aufzubauen. Dieses System funktioniert somit nicht, jedenfalls nicht für jeden. Es ist nicht auf Fairness, persönliche Entfaltung und Chancengleichheit aufgebaut, sondern auf Angebot und Nachfrage und vor allem auf die Profitmaximierung, welche auf Kosten anderer geht. Es ist hauptsächlich auf die Bedürfnisse der Arbeitgeber und weniger auf die Bedürfnisse der Arbeitnehmer ausgelegt.

Die Arbeitsleistung, die dabei gefordert wird, ist häufig unrealistisch. Arbeitnehmer aus prekären Arbeitsverhältnissen werden in diesem System häufig wie Waren behandelt, die man auf Wunsch bedenkenlos austauschen kann. Auf Menschlichkeit und soziale Gerechtigkeit wird hier kaum Rücksicht genommen. Jemand, der in diesem aussichtslosen System nichts findet, hat in der Regel einfach Pech gehabt und wird gezwungen sein, sich schlechtere Alternativen zu suchen, welche meist nicht unbedingt seinen Vorstellungen entsprechen oder sie müssen in die Arbeitslosigkeit gehen.

Eine persönliche Geschichte

Dazu kann ich dir meine persönliche Geschichte erzählen: Als ich im Alter von etwa 20 Jahren nach meinem IT-Studium einen Arbeitsplatz in der IT-Branche suchte, schrieb ich etwa 60 Bewerbungen an alle damals offenen Stellen für Informatiker. Ich kassierte nur Absagen, obwohl meine Qualifikationen eigentlich mehr als ausreichend waren. Informatiker war mein Traumberuf, auf den ich im klassischen Arbeitsmarkt verzichten musste. Es gab einfach nichts, egal wie sehr ich mich anstrengte. Die meisten Arbeitgeber wollten jemanden haben, der schon 20 Jahre Berufserfahrung hinter sich hatte, oder sie fanden immer irgendjemanden, der besser für die Stelle geeignet war. Da es mir nicht gelang, im Alter von bereits 1 Jahr mich am Computer hinzusetzen, und Programme zu schreiben, konnte ich unmöglich diesen Anforderungen gerecht werden. Je mehr Zeit verstrich, desto schlechter wurden meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Zu schade, dabei malte ich mir damals all die schönen Zukunftsszenarien aus, die mich laut gesellschaftlicher Wunschmärchen dank eines sicheren Jobs angeblich erwarten würden. Ich wollte unbedingt als Informatiker arbeiten, meine Intention war es, mit meinen Informatikkenntnissen in der Bildungsbranche tätig zu sein und so Lernbegeisterten und zukünftigen Generationen über das Internet eine solide und moderne Weiterbildungsmöglichkeit zu ermöglichen. Doch ich bekam hier einfach keinen Arbeitsplatz. Das lag unter anderem daran, weil diese Arbeitsstellen heiß begehrt und entsprechend hart umkämpft sind. Unter solchen Bedingungen picken sich die Arbeitgeber nur die Rosinen raus.

So musste ich mich mit weniger zufriedengeben, denn wirklich Alternativen gab es damals nicht. Schnell wurde ich von staatlichen Geldern abhängig. Das Arbeitsamt in Deutschland ist sehr umstritten und wurde seitens der Gesellschaft schon oft für ihre harsche und nicht selten illegale Methoden kritisiert. Den meisten Arbeitssuchenden wird dort in ihrer Jobsuche nicht wirklich geholfen. Stattdessen werden sie von inkompetenten Sachbearbeiter fleißig unter Druck gesetzt und überall wo es nur geht benachteiligt.

Arbeitssuchende werden egal, mit welcher Qualifikation von der Allgemeinheit diskriminiert und nicht selten wie Menschen zweiter Klasse behandelt. Sobald das Wort Arbeitsloser fällt, hat man die gesellschaftliche Arschkarte gezogen. Das Bild vom asozialen Sozialschmarotzer, der nichts dazulernt, wird von verrückten Narren auch noch über Lügenmedien aufrechterhalten. Arbeitslose werden in der Regel von vorne bis hinten von der Gesellschaft ausgegrenzt und schikaniert, was auch der alten Sozialpolitik zu verdanken ist, die meiner Meinung nach, ihr Ziel vollkommen verfehlt hat.

Anstatt, dass mir aussichtsreiche Alternativen angeboten wurden, schickten die Sachbearbeiter mich damals in irgendwelche prekäre und schlecht entlohnte Arbeitsstellen, damit ich nicht anderen auf der Tasche sitze, so hieß es. Würde ich die Arbeit abschlagen, dann müsste ich mit Sanktionen bzw. Leistungskürzungen rechnen, was ich persönlich als grenzwertig empfinde und als moderne Sklaverei betrachte. Aus der Not heraus arbeitete ich hauptsächlich in der Logistik als Packhilfe, ein anstrengender und demütigender Job, wenn man als Leiharbeiter von den Festangestellten wie Abschaum behandelt wird. Zudem war ich mit meinem damaligen Leichtgewicht und lang-anhaltenden Sportverletzungen für diesen harten Job eigentlich ungeeignet.

Mit der Zeit bekam ich Probleme mit meinen Rücken und den Kniegelenken. Ich musste den Job aufgeben und wurde für mehrere Jahre arbeitslos bzw. arbeitsunfähig und das damals mit 22 Jahren. In dieser Zeit durfte ich saftige Urteile von Idioten genießen, die mich trotz meiner gesundheitlichen Beschwerden als Sozialschmarotzer abstempelten, während ich gleichzeitig in sozialer Isolation lebte, aus Angst und Müdigkeit für meine Situation, von anderen angeschuldigt und angefeindet zu werden. Es ist unfassbar, wie man von der Mehrheit der Gesellschaft sofort wie Dreck behandelt wird, nur weil man nicht arbeitet und das auch dann, wenn man eigentlich aus gesundheitlichen Gründen zu bestimmten Arbeiten unfähig ist. Das beweist, wie dumm und ignorant noch die Mehrheit der Bevölkerung ist.

Etwas anderes arbeiten konnte ich damals auch nicht, weil der Arbeitsmarkt für Fälle wie mich, nicht viele Angebote hat. Meine gesundheitlichen Beschwerden schränkten mein Bewerberprofil stark ein und ich kam, wenn überhaupt, nur für wenige, prekäre Jobs infrage. Es war ein Teufelskreis, doch ich wollte mich nicht damit abfinden. So nutzte ich stattdessen die freie Zeit um mich weiter mit den Themen, die mich eigentlich am meisten interessieren zu befassen: IT, Mediendesign, Webdesign und Musikproduktion. Andernfalls würdest du heute nicht diese Webseite lesen. Heute habe ich mich mit einem eigenen Software-Unternehmen selbstständig gemacht und programmiere mit meinem Team, Lernsoftware für Kinder und Jugendliche, sowie Simulationsprogramme für Auszubildende, hauptsächlich im Bereich Luftfahrt. Auf das veraltete und marode System schaue ich heute nur noch mit Abscheu. Dieses System brachte mir nichts als die Hölle.

Ich glaube nicht, dass es so wie es noch aktuell existiert, lange Bestand haben wird, geschweige denn, den meisten Arbeitnehmer eine reale Chance bietet. Ich hoffe, dass dir nun klar ist, dass das klassische Wirtschaftsmodell in Kombination mit dem Sozialsystem und die alte Idee von Wohlstand und beruflichen Erfolg, heutzutage größtenteils Schwachsinn sind und wenn überhaupt, dann nur noch für ganz wenige Glückspilze funktioniert. Eins sei zudem erwähnt: Wer noch heute als durchschnittlicher Arbeitnehmer in diesem veralteten System nach beruflicher Selbstverwirklichung sucht, wird hier nur schwer fündig.

Bullshit-Jobs & belanglose Tätigkeiten ohne Perspektive

Kommen wir zu einem Punkt, den ich schon lange im Visier habe: Bullshit-Jobs. Es gibt unzählige Berufe da draußen, doch nicht alle davon werden überhaupt gebraucht oder sind für den Arbeitnehmer sinnvoll. Der Begriff Bullshit-Jobs, stammt aus dem gleichnamigen Buch, geschrieben von David Graeber, der sich mit dieser Thematik befasst hat. Bullshit-Jobs, sind in der Regel Tätigkeiten, die belanglos, häufig auch repetitiv und geistig nicht fordernd sind. Es sind meist einfache Tätigkeiten oder Arbeitsplätze, die nur existieren, damit jemand anderes seine Status und seine Machtposition demonstrieren kann, die häufig zudem schlecht entlohnt werden und ohne die, die Gesellschaft eigentlich auch gut auskommen könnte. Es gibt auch Bullshit-Jobs, die ganz gut bezahlt sind, aber das soll hier jetzt nicht Thema sein. Wenn ich an solche Arbeitsplätze denke, dann denke ich auch an zahlreiche Bürojobs oder auch sogenannte Lückenfüller-Berufe, die völlig unnötig sind und mit hoher Wahrscheinlichkeit in Zukunft ohnehin von Software und Maschinen ersetzt werden.

Viele Steuerberater oder Banker wurden bereits ihren Job los, weil es mittlerweile Software gibt, die vieler derer Tätigkeiten schneller, präziser und fehlerfreier erledigen können. Zahlreiche Arbeitsplätze im Management und in der IT-Branche wird es deshalb in absehbarer Zeit auch nicht mehr geben. Ich denke dabei an viele Bürojobs, aber auch handwerkliche Berufe, die nicht mehr gebraucht werden, weil Maschinen diese Arbeiten bald besser und schneller erledigen können. Wenn ich mir etwa 85 % aller Arbeitsplätze da draußen anschaue, dann sind das aus meiner Sicht alles Bullshit-Jobs oder Arbeitsplätze, die in absehbarer Zukunft schlicht einfach nicht gebraucht werden, die aber aktuell noch ausgeübt werden.

Warum werden diese Tätigkeiten also noch gemacht? Meine Vermutung ist, weil es einfach nichts Besseres gibt und Leute nun mal einfach nehmen, was sie bekommen können. Oder sie haben falsche Hoffnungen, dass wenn sie den Job lange genug ausüben, sie dadurch mit Aufstiegsmöglichkeiten belohnt werden (was in der Realität häufig vergebens ist). Sie denken nicht weit genug und fragen sich nicht, ob das, was sie da eigentlich tun, überhaupt sinnvoll ist. Der Großteil der menschlichen Bevölkerung lebt so und führt ein sinnloses Leben, ohne es jemals zu hinterfragen. Eines steht fest: Wer in einem sinnlosen Beruf arbeitet, braucht nicht zu erwarten, dass er sich dadurch beruflich entfalten kann. Wer nur arbeitet, um Geld zu verdienen, braucht nicht zu erwarten, dass er im Leben wirklich erfolgreich wird. Dennoch lebt die Masse der Menschen nach diesen falschen Prinzipien.

Ich betrachte Bullshit-Jobs und alle sinnlosen Tätigkeiten als eine reine Zeitverschwendung, egal wie gut diese entlohnt sein mögen. Der Großteil der Wirtschaft besteht aus Bullshit-Jobs. Viele Leute, die jetzt in so einem Job arbeiten, werden mit hoher Wahrscheinlichkeit in Zukunft arbeitslos, wenn man bedenkt, dass zukünftig vermehrt Maschinen und Software diese Arbeit abnehmen werden. Ich selber nutze bereits jetzt eine Menge Software und Technologie, um viele meiner persönlichen Arbeitsprozesse zu erleichtern und diese zu beschleunigen. Wer trotzdem noch an irgendwelche veralteten Werte hängt, die ohnehin nicht mehr funktionieren und mir erzählen möchte, dass der technologische Fortschritt und das Szenario, von dem ich hier spreche, nur ein Science-Fiction-Wunschmärchen ist, der hat einfach keine Ahnung. Der Automatisierungsprozess ist bereits jetzt unaufhaltsam im vollen Gange und ich sehe schon jetzt eine Menge heulende Gesichter, die das nicht erwartet haben und dann nicht wissen, was sie mit ihrem Leben anstellen sollen.

Altersarmut, zu wenig Rente und die Vergreisung der Gesellschaft

In Deutschland haben wir einen sogenannten Generationenvertrag. Das bedeutet, dass die jungen, arbeitenden Generationen ein Teil von ihrem Gehalt an die Rentenkassen zahlen müssen. In vielen anderen Länder dieser Welt wird es wohl so ähnlich sein. Von diesen Einnahmen leben dann die Rentner. Bereits heute ist von Altersarmut die Rede, weil für viele Rentner dabei zu wenig Geld herumkommt. Ich sah nicht selten alte Leute auf der Straße, die nach Pfandflaschen gesucht haben, weil ihr Rentengehalt vorne und hinten nicht ausreicht. Die Politik tut wie so oft gar nichts oder nur das Nötigste und gleicht das geringe Einkommen durch staatliche Almosen aus, die vom Steuerzahler getragen werden. Was wäre, wenn man den schwedischen Weg geht und das ganze durch Rentenfonds stützt? Das wäre wohl für viele zu innovativ.

Dann kommt noch ein weiterer Faktor ins Spiel: Die Geburtenrate in Deutschland sinkt seit Jahren. Die Frauen in Deutschland bekommen heute viel weniger Kinder als früher, bedeutet, dass kaum junge Arbeitnehmer dazukommen, die in die Rentenkassen einzahlen. Die jungen arbeitenden Leute von heute, müssen deutlich mehr von ihrem Gehalt abdrücken, damit die älteren Generationen überhaupt noch Geld für die Rente haben. Ist das also die Lösung des Problems?

Man bindet den jungen Leuten (die es heute in der Berufswelt ohnehin schon schwer genug haben), noch zusätzlich Steine an den Rücken? Alles um ein aussichtsloses Defizit irgendwie verzweifelt auszugleichen und wieder nur Symptombekämpfung zu betreiben? Unter solchen Bedingungen wundert es mich nicht, wenn viele junge Leute sich das Leben nehmen, weil sie nicht mehr weiter wissen. In Japan und Südkorea kann man dieses Phänomen schon länger betrachten.

Die jungen Menschen, die heute in die Rentenkassen einzahlen, werden wahrscheinlich im Rentenalter nichts mehr von ihrem eingezahlten Geld sehen. Die Einführung einer Grundrente ist nur Symptombekämpfung, das schlimmeres verhindern soll, doch das Problem nicht lösen wird. Das Rentensystem in Kombination mit dem klassischen Arbeitsmarkt, hat ausgedient. Es funktioniert nicht mehr! Solange sich nicht dahingehend etwas zum positiven ändert, wird das für viele Millionen Menschen verheerende Konsequenzen bringen.

,,Das haben wir immer schon so gemacht, also muss das auch heute noch so funktionieren…”

Das ist einer von vielen Bullshit-Glaubenssätzen, der noch immer in den Köpfen armer Narren herumschwirrt. Die Starrköpfigkeit und Unflexibilität, sowie das Festklammern an alten, ausgedienten Werten der meisten Schlafschafe da draußen, bremst die positive Entwicklung unserer Gesellschaft aus. Es verhindert das Umdenken und das Umsetzen von innovativen Ideen. Wir leben heute in einer chaotischen Welt, die sich rasant weiterentwickelt und völlig neue Herausforderungen mit sich bringt, die es bisher noch nicht gegeben hat. Das erfordert kreatives, innovatives Denken und Handeln. Es erfordert eine konstruktive Zusammenarbeit seitens aller Beteiligten, sowie neue fruchtbare Lösungswege und somit ein völliges Umdenken seitens der Menschenmassen.

Doch, anstatt dass man innovative Lösungen entwickelt, richten sich die allermeisten Schäfchen, wie so oft, nach veralteten Prinzipien aus der Vergangenheit, die bereits schon in der Vergangenheit gescheitert sind. Beispielsweise versuchen die aktuellen Regierenden wieder die Planwirtschaft, als Lösung auf die aktuellen Missstände einzusetzen, wie damals in der DDR. Auch damals ist dieses Vorhaben bereits kläglich gescheitert und dies wird auch jetzt wieder scheitern. Für neuartige Herausforderungen, die sich auf Gegenwart und Zukunft beziehen, wird anstatt vom Umsetzen innovativer Ideen, lieber wie so oft nur in die Vergangenheit geschaut und nur darauf geguckt, was irgendwelche längst alte oder verstorbene Autoritäten damals gemacht hätten, um heutige Probleme zu lösen, ganz nach dem Motto: „Das haben wir schon immer so gemacht, also muss das auch (heute) noch so funktionieren“…

Doch diese Annahme ist ein Trugschluss. Heute ist nicht wie damals. Heute läuft vieles anders als früher und deshalb ist es ein Denkfehler zu glauben, dass alte Ideen und Lösungswege für moderne Herausforderungen noch funktionieren. Dennoch kommt kaum jemand für eine einzige Sekunde auf die Idee, etwas völlig Neues auszuprobieren und neuartige Möglichkeiten in Betracht zu ziehen. Was die meisten stattdessen weiterhin tun, ist das Beharren auf veraltete Werte und Idealvorstellungen, die bereits in der Vergangenheit scheiterten und längst ausgedient haben. Es ist etwa so, wie wenn man einen guten Witz erzählt: Beim ersten Mal wird er lustig sein und etwas bewegen. Beim zweiten und dritten Mal vielleicht auch noch. Doch nach einer gewissen Zeit und zahlreicher Wiederholung, wird derselbe vorgekaute und ausgelutschte Witz einfach nicht mehr lustig sein, egal wie oft man ihn noch erzählt.

Das ist das, was die meisten Leute heutzutage noch tun: Sie kauen weiter auf ausgediente Werte. Wahrscheinlich, weil ihnen selbst nichts Besseres einfällt und sie mangels Eigenverantwortung und Denkfaulheit lieber das Denken anderen überlassen. Es ist einfacher, die Macht anderen abzugeben, anstatt diese selbst zu ergreifen, deshalb machen das so viele auch. Neue Ideen schlagen bei den zahlreichen Sturköpfen auf Granit. Allerdings wird man keine Probleme lösen können, wenn man alte ausgediente Systeme einzementiert, anstatt diese aktiv zu verändern (zu verbessern).

Lügenprogramme und betrügerische Machenschaften in Politik und Wirtschaft

Kommen wir zum Knackpunkt unseres verlogenen Systems: Lug, Betrug, Korruption, irrwitzige Ideologien, sowie Verblendung und Massenverblödung, die einzig unseren Politikern und den Massenmedien verschuldet sind. Eigentlich rede ich nicht gerne viel über Politik und Wirtschaft, weil es mir Kopfzerbrechen bereitet, wenn ich daran denke, wie viel dort eigentlich falsch läuft und wie wenig sich dort etwas zum Besseren ändert. Viel mehr habe ich den Eindruck, dass sich bei jeder politischen Aktivität, eher etwas verschlimmert anstatt verbessert. Mir fällt in der Tat fast nichts ein, was sich dank der Politik verbessert hat. Deshalb fühle ich mich dazu berufen, die Missstände unserer Gesellschaft zu benennen. Der große Rest, die Lämmer, werden ja wie immer schweigen und nichts dagegen unternehmen, also muss ich es tun.

Sie suhlen sich, wie die Schweine, in Gelder, wofür andere Leute hart geschuftet haben.“ – Ist noch eher die harmlose Definition von dem, was viele Politiker und Unternehmer in der aktuellen Situation betreiben. So wird in der Politik fleißig Lobbyarbeit für fragwürdige und gesundheitsschädliche Produkte betrieben, die am Ende nur für noch mehr Probleme sorgen, während es kriminellen Lobbyisten, Unternehmer und Politiker reichlich Knete in die eigenen Taschen spült. Zigaretten, Alkohol, gefährliche Medikamente, verblödende Musik, die als „Kulturgut“ gepredigt wird und alles, was sonst noch für einen Menschen schädlich ist, wird zu wenig reguliert und eingeschränkt. Warum auch, wenn sich verlogene Politiker und korrupte Konzernchefs dadurch kurzfristig bereichern können? Mittlerweile ziehen sie in Betracht überteuerte FFP2-Schutzmasken, als Pflicht einzuführen, weil diese angeblich am besten schützen. Eine Packung mit 10 Stück kostet etwa 30 Euro und jede Maske kann maximal 4 Stunden getragen werden bis sie unbrauchbar ist.

Und so sieht es aus. Das Land wird von Kriminellen regiert. Ist dir schon mal aufgefallen, dass in den Nachrichten, fast ausschließlich angst-machende Berichterstattung stattfindet? Wie beispielsweise die durchgehende Panikmache über einen Krankheitserreger, der für etwa 99 % der Gesamtbevölkerung ungefährlich ist?

Wusstest, dass Angst, Hass und Stress gesundheitsschädlich sind? Man braucht keinen Universitätsabschluss, um das zu wissen. In den Nachrichten und zahlreichen anderen Berichterstatter aus dem Mainstream werden einem fast nie aufmunternde Botschaften präsentiert. Stattdessen bekommt man täglich Bilder von Tod, Gewalt und Zerstörung zu sehen. In den Massenmedien bekommt man den Wahnsinn täglich nett verpackt und leicht verdaulich auf dem Silbertablett serviert. Was ist, wenn vieles davon auch noch gelogen ist, nur um lediglich den Zuschauer zu manipulieren? Wie kann ich mir sicher sein, dass alles, was in den Nachrichten erzählt wird, auch immer wahr ist? Ich denke jetzt weißt du hoffentlich, wie wichtig es ist, genau darauf zu achten, was man täglich konsumiert.

Doch was die Medien anbelangt, sind Nachrichten noch das geringste Übel. Das größte Übel steckt in der heutigen Film- und Musikindustrie. Es werden wie am Fließband widerwärtige Raplieder und Popsongs von fragwürdigen Prominenten herausgebracht, die dort allesamt Drogenkonsum und Kriminalität glorifizieren. Es ist keine Musik, die einem dient, sondern Musik, die den Zuhörer lediglich dümmer macht. Man hört irgendwelche pöbelnde, respektlose Liedtexte, in denen Frauen als Huren, bezeichnet werden und wo Drogenkonsum und eine Bank ausrauben cool ist. Wo sind wir den da gelandet? Und zahlreiche Jugendliche ziehen sich diesen Bullshit rein, was erklärt, warum so viele 13-jährige Cannabis rauchen, Alkohol trinken, kein Respekt haben und süchtig sind nach gewaltverherrlichenden Computerspielen.

Sie sind verloren. Zudem frage ich mich, wo jetzt in Zeiten von Corona diese vorbildlichen Künstler alle sind? Was tragen diese Leute zur Lösung des Problems bei, wenn sie nicht gerade selbst Probleme stiften?

Süchte, Gier, Exzesse, Lug und Betrug, Verblendung, Ignoranz und Dummheit, haben in unserer Gesellschaft zu großen Einfluss genommen und der Großteil der Bevölkerung hält noch weiter daran fest. Was abscheulich und widerwärtig ist, versucht man zu normalisieren. Willkommen in der Hölle.

Die bessere Alternative: Mein Lösungsvorschlag

Wie lange kann dieser Irrsinn noch gut gehen? Wie viel Leid wollen die Leute noch ertragen, bis sie endlich zur Tat schreiten?

Ist das eine Welt, in der wir leben wollen? Eine Welt mit massiven Freiheitseinschränkungen und erhebliche Eingriffe in fundamentale Menschenrechte? Eine Welt, in der sogar die Rede- und Meinungsfreiheit zugunsten eines kranken Regimes mit Füßen getreten wird? Eine Welt, in der Ungleichheit, Unfreiheit und Machtmissbrauch korrupter Führer die neue Normalität sind? Wie lange soll das noch so weiter gehen und wie viele Opfer sollen dafür noch gebracht werden?

Wer jetzt noch blind auf Politik oder irgendwelchen profitgierigen Wirtschaftskriminellen aus der Pharmaindustrie vertraut, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit am Ende noch ein richtig übles Erwachen haben. Sie wollen die Krise nutzen, um einen Staat der Totalüberwachung und Kontrolle zu etablieren, in der jeder normale Mensch nur das Minimum an Freiheit und Lebensqualität bekommt.

Was wir wirklich brauchen, sind funktionierende Lösungen. Wir können aus dieser Misere nur herauskommen, wenn wir alle unsere Verschiedenheiten beiseitelegen und nach konstruktiven Lösungen suchen. Wir alle zusammen müssen für unsere Rechte einstehen und sie schützen.

Ich sehe vermehrt Menschen, die aufwachen und erkennen, dass in diesem System etwas gewaltig schiefläuft. Sie erkennen, dass sie über all die Jahre belogen und manipuliert wurden. Es gibt viele Verbrecher, die zur Rechenschaft gezogen werden müssen und vieles, was noch aufgearbeitet werden muss. In Zukunft werden noch viele Lügen entlarvt werden, so viel steht fest. Damit schwindet auch das Vertrauen in das System. Langsam aber sicher erkennen immer mehr Menschen, dass dieses kaputte System das Problem nicht löst, sondern das Problem IST.

Doch warum geht der ganze Wahnsinn trotzdem weiter? Das liegt unter anderem daran, weil die Leute, die es scheinbar herausgefunden haben, immer noch die falschen Fragen stellen und an den falschen Stellen suchen. Zudem behindern sie sich gegenseitig, indem sie untereinander kräftezehrende Konkurrenzkämpfe betreiben. Jeder will Recht haben und es am besten gewusst haben. Genau das ist wieder ein tückischer Schachzug des negativen Egos. Legt eure verdammten, aufgeblähten Egos endlich beiseite und arbeitet zusammen! Viele wollen es immer noch nicht kapieren. Solange sie nicht genauer hinsehen und nicht endlich damit anfangen, sich den Fakten zu stellen und aktiv an funktionierenden Lösungen zu arbeiten, wird der ganze Wahnsinn einfach immer weiter gehen.

Religion, Militär, Politik, Wirtschaft, das Finanzsystem und die Pharmaindustrie: Alle diese Bereiche lassen die Probleme eher wachsen, anstatt dass sie das Problem lösen! Solange viele Konsumroboter diese Systeme weiterhin mit ihrem Geld und ihrem Konsum fördern, wird der ganze Wahnsinn, wie wir in kennen, munter weiter gehen. Und wenn ich mir die meisten ignoranten Regime-Schafe da draußen so ansehe, dann halte ich die Wahrscheinlichkeit für gering, dass sich in absehbarer Zeit etwas zum Besseren ändern wird. Es gibt auch viele Leute, die zwar das Problem sehen und genau wissen, was abgeht, jedoch ändern sie nichts. Sie tragen nichts zur Lösung bei und machen stattdessen alles einfach weiter wie bisher. Doch wie will man unter solchen Umständen erwarten, dass sich jemals etwas zum Besseren ändert?

Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.

Albert Einstein (deutscher Physiker und Nobelpreisträger)

Was wir also wirklich brauchen ist etwas Neues, was wirklich für jeden funktioniert, nicht nur für einige wenige. Ich möchte dich mit den kommenden Zeilen nicht zu irgendetwas überreden, was du nicht machen willst, sondern lediglich einen Lösungsvorschlag, eine Alternative präsentieren, die möglicherweise besser funktionieren könnte. Wenn wir nicht mehr den bestehenden Wahnsinn und die damit einhergehenden Systeme unterstützen wollen, dann muss jeder von uns, sich seine eigenen funktionierenden Systeme kreieren, welche funktionieren.

Was jeder Mensch da draußen wirklich braucht, ist Glück, Frieden, Wohlstand und Freiheit und das gegenwärtige System ist auf genau diese Werte nicht ausgelegt. Wer maximales Glück und maximale Freiheit erfahren möchte, muss sich unabhängig machen von einem System, das ihm genau diese Möglichkeiten verwehrt. Was das gegenwärtige System anbelangt, kann ich in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen nur ahnen, dass viele Jobs in Zukunft nicht mehr existieren werden. Eine Art bedingungsloses Grundeinkommen oder zumindest eine gründliche Hartz-4-Reform, in der alle Betroffenen eine Art bedingungsloses Bürgergeld bekommen, um ihre Existenz zu sichern, wird unabdingbar sein, wenn man größeres Übel vermeiden will, doch es wird nicht das Problem lösen.

Langfristig empfehle ich ein eigenständiges und unabhängiges Leben in Eigenverantwortung. Für die Unabhängigkeit ist vor allem ausreichend Mut, Weisheit, Wille und Verantwortungsbewusstsein notwendig. Macht euch selbstständig. Baut euch etwas Eigenes auf und werdet unabhängig von einem parasitären, lebensfeindlichen System. Schließt euch zusammen und arbeitet gemeinsam an funktionierenden Lösungen! Das ist der einzige Weg, wie die Menschheit diesen Wahnsinn noch gut überstehen kann.

Stelle dir vor, was alles möglich wäre, wenn nur 5 Prozent der Menschheit völlig umdenken und ihr Potenzial voll ausschöpfen würde. Und stelle dir nun vor, was alles passieren könnte, wenn wirklich ALLE Menschen ihr maximales Potenzial entfalten würden. Was wäre, wenn jeder von uns nur das Beste des anderen im Interesse hätte und wir alle zusammen wirklich ernsthaft an einer besseren Vision arbeiten würden?

Ich denke, wir hätten dann das Paradies auf Erden. Es wäre eine Welt, in der jeder inkludiert wäre und bedingungslos geliebt, respektiert und geschätzt wäre. Es wäre eine Welt in der es keinen Hass, keine Angst, keine Gier, kein Krieg, keine Zerstörung, keine Armut, kein Hunger, keine Umweltzerstörung, keine Feinde und keinen Zwang mehr geben würde.

Was für eine Welt wäre das? Ich denke, es wäre eine Welt, in der ich definitiv gerne leben würde. Du auch? Es ist wie so oft alles nur eine Frage der persönlichen Entscheidung.✌️

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Über Daniel Weber

Ist Diplominformatiker und führt mittlerweile erfolgreich mehrere Software-Unternehmen, die Lernprogramme und Simulationssoftware produzieren. Er durfte selbst die gravierenden Missstände der modernen Gesellschaft auf die harte Tour kennenlernen und möchte nun seine Erfahrungen mit anderen teilen, damit andere aus seinen Fehlern lernen. Dies tut er, indem er Vorträge auf Veranstaltungen hält oder indem er Artikel auf diesem Blog verfasst zu den Themen Spiritualität, Finanzen, Digitalisierung und Gesellschaft.

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